
das meinst DU:

Weißt du noch ... Loreley?
Niemand konnte damit rechnen, dass an der nahezu menschenleeren Promenade nachts um zwölf noch jemand vorbei kommen würde.
Immerhin waren wir seit Stunden die einzigen dort Sitzenden. Möglicherweise hatten unsere Bier- und Weinflaschen andere Promenadenspaziergänger davon abgehalten, just an dieser Stelle vorbeizugehen.
Zudem war es dunkel.
Natürlich war es dunkel, denn - wie bereits erwähnt - wir befanden uns ja mitten in der Nacht an dieser Promenade.
Ich mache die Schwerkraft für das Geschehen verantwortlich.
Anders lässt sich die Situation ja auch gar nicht erklären.
Ich musste also mal.
Nach Wein- und Biergenuss soll das vorkommen, nur leider waren wir sehr weit - also sehr sehr weit von einer Toilette entfernt.
Aber es war eine Menge Natur um uns herum. So viel Natur, dass ich einfach rasch hinter bzw. vor die kleine Hecke schlüpfte, dicht an einer unbesetzten Parkbank - zu dieser Stunde gab es halt wenig Aussicht zu bestaunen.
Ich hockte mich hin - anders wär schlecht gewesen - und dann kam die Sache mit der Schwerkraft.
Die nämlich ließ meine Körperinhalte zum Rhein hin rinnen.
Abwärts sozusagen.
Mir persönlich war das recht gleichgültig, ich erfreute mich an der Erleichterung.
Bis ich genau in selbiger durch einen schnüffelnden Hund unterbrochen wurde.
Ich kann nicht unbedingt behaupten, dass es ein schönes Gefühl war, nachts, im Dunkeln, hockend und sich erleichternd einen Hund zwischen den eigenen Beinen zu spüren. Bzw. eine feuchte Hundenase.
Zudem kamen nun auch noch die Besitzer des Hundes.
Geistesgegenwärtig, wie ich nunmal hin und wieder bin, setzte ich mich mit heruntergelassener und um die Knie schlotternder Hose nun auf die Parkband und schaute arglos und halbnackt dem Gerinsel hinterher, so als hätte dieses kleine Bächlein nicht das Geringste mit meiner Person zu tun.
Ich nehme an, das Paar ließ sich täuschen, der Hund hingegen eher nicht.
Natürlich schlenderten die Herrschaften gemächlich über die Promenade, während ich mich elegant über meine halbnackten Beine und die schlotternde Hose, beugte, mein drängendes Restbedürfnis unterdrückte und gequält die Hundeherrchen anlächelte.
Besagtes Paar schlenderte nun durch das Bächlein und rief - dem Herrn sei Dank - den Hund zu sich.
Ein letztes Schnuppern und ich konnte mich wieder eilends in meine Hocke begeben und der Natürlichkeit seinen Lauf lassen.

Selbstverständlich wurdest Du anschließend nicht mit derartigen Hindernissen belästigt, als Du Dich in die anschließende Nische hocktest.
Ich würde sagen, unser Revier ist eindeutig markiert.
An der Loreley.
Auf ewig.
Immerhin waren wir seit Stunden die einzigen dort Sitzenden. Möglicherweise hatten unsere Bier- und Weinflaschen andere Promenadenspaziergänger davon abgehalten, just an dieser Stelle vorbeizugehen.
Zudem war es dunkel.
Natürlich war es dunkel, denn - wie bereits erwähnt - wir befanden uns ja mitten in der Nacht an dieser Promenade.
Ich mache die Schwerkraft für das Geschehen verantwortlich.
Anders lässt sich die Situation ja auch gar nicht erklären.
Ich musste also mal.
Nach Wein- und Biergenuss soll das vorkommen, nur leider waren wir sehr weit - also sehr sehr weit von einer Toilette entfernt.
Aber es war eine Menge Natur um uns herum. So viel Natur, dass ich einfach rasch hinter bzw. vor die kleine Hecke schlüpfte, dicht an einer unbesetzten Parkbank - zu dieser Stunde gab es halt wenig Aussicht zu bestaunen.
Ich hockte mich hin - anders wär schlecht gewesen - und dann kam die Sache mit der Schwerkraft.
Die nämlich ließ meine Körperinhalte zum Rhein hin rinnen.
Abwärts sozusagen.
Mir persönlich war das recht gleichgültig, ich erfreute mich an der Erleichterung.
Bis ich genau in selbiger durch einen schnüffelnden Hund unterbrochen wurde.
Ich kann nicht unbedingt behaupten, dass es ein schönes Gefühl war, nachts, im Dunkeln, hockend und sich erleichternd einen Hund zwischen den eigenen Beinen zu spüren. Bzw. eine feuchte Hundenase.
Zudem kamen nun auch noch die Besitzer des Hundes.
Geistesgegenwärtig, wie ich nunmal hin und wieder bin, setzte ich mich mit heruntergelassener und um die Knie schlotternder Hose nun auf die Parkband und schaute arglos und halbnackt dem Gerinsel hinterher, so als hätte dieses kleine Bächlein nicht das Geringste mit meiner Person zu tun.
Ich nehme an, das Paar ließ sich täuschen, der Hund hingegen eher nicht.
Natürlich schlenderten die Herrschaften gemächlich über die Promenade, während ich mich elegant über meine halbnackten Beine und die schlotternde Hose, beugte, mein drängendes Restbedürfnis unterdrückte und gequält die Hundeherrchen anlächelte.
Besagtes Paar schlenderte nun durch das Bächlein und rief - dem Herrn sei Dank - den Hund zu sich.
Ein letztes Schnuppern und ich konnte mich wieder eilends in meine Hocke begeben und der Natürlichkeit seinen Lauf lassen.

Selbstverständlich wurdest Du anschließend nicht mit derartigen Hindernissen belästigt, als Du Dich in die anschließende Nische hocktest.
Ich würde sagen, unser Revier ist eindeutig markiert.
An der Loreley.
Auf ewig.
ich 05.12.2016, 18.39| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Advent 2016
Weiß du noch ... Revolverheld?
Das Revolverheld Konzert im März stand unter keinem guten Stern.
Dabei wollte ich Dir doch eigentlich nur eine Freude machen....

Die Karte hatte ich in ein Kärtchen gelegt und das Kärtchen war die Nr. 24 in Deinem Adventskalender.
Und ich dachte mir eigentlich so, Du öffnest das Kärtchen an Heiligabend, entdeckst die Karte und freust Dich!
Doch manchmal kommt es anders als man denkt.
Da so gar keine Rückmeldung von Dir kam, dachte ich zunächst, Du hättest Dich gar nicht gefreut.
Ich weiß gar nicht mehr wann, aber irgendwann fragte ich vorsichtig nach und es kam heraus, dass Du die Karte nie gesehen hattest.
Ich hingegen war mir absolut sicher, sie in den Umschlag gesteckt zu haben.
Es folgte eine Mülldurchsuchung Deinerseits:

Und ich entsinne mich, wie furchtbar traurig Du warst. Die Karte blieb verschwunden - verschollen im Irgendwo - und wir besorgten einfach zwei neue Karten.
Problem gelöst.
Zumindest theoretisch.
Als nächstes stand eine Vorstandssitzung im Wege.
Nun warst Du hin- und hergerissen, hattest schon die vorherige Vorstandssitzung verpasst und unsicher, ob Du nochmal fehlen könntest.
Dein Papa war es dann, der Dir sagte, natürlich gehst Du zum Konzert.
Also fuhren wir.
Das heißt: Du
Ich war Beifahrerin, was sich letztlich als sehr gut herausstellte, denn das Konzert, das uns im Vorfeld schon in Atem gehalten hatte, hielt noch eine weitere unangenehme Überraschung für uns bereit.
Nicht nur, dass Du neben der weltdicksten Konzertbesucherin sitzen musstest, nein, irgendwann bekam ich auch noch - völlig überflüssigerweise -
ganz dolle Schmerzen.
Damals noch als "Brustschmerzen" verkannt, ging es mir wirklich richtig richtig schlecht.
Selbst auf dem Heimweg hatte ich noch starke Schmerzen und war Dir an dem Abend keine tolle Begleitung, sondern machte Dir nur Kummer.
Ich hingegen war so froh, dass Du fuhrst und auf mich achtetest und sicher nach Hause brachtest.
Selbst am nächsten Morgen waren die Schmerzen noch da und erst kurz vor unserer Fahrt nach Berlin verschwanden sie dann glücklicherweise.
Und ich hatte ein furchtbar schlechtes Gewissen, weil Dir das Geschenk, das eigentlich Freude bereiten sollte, nur Stress mit sich brachte.
Natürlich müssen wir nun noch einmal zu Revolverheld, das steht fest.
Die negativen mit positiven Erlebnissen übermalen.
Trotz allem war es ein tolles Konzert - fand ich.
Und ich hoffe, das alles hat Dich nicht zu sehr gestresst!
Dabei wollte ich Dir doch eigentlich nur eine Freude machen....

Die Karte hatte ich in ein Kärtchen gelegt und das Kärtchen war die Nr. 24 in Deinem Adventskalender.
Und ich dachte mir eigentlich so, Du öffnest das Kärtchen an Heiligabend, entdeckst die Karte und freust Dich!
Doch manchmal kommt es anders als man denkt.
Da so gar keine Rückmeldung von Dir kam, dachte ich zunächst, Du hättest Dich gar nicht gefreut.
Ich weiß gar nicht mehr wann, aber irgendwann fragte ich vorsichtig nach und es kam heraus, dass Du die Karte nie gesehen hattest.
Ich hingegen war mir absolut sicher, sie in den Umschlag gesteckt zu haben.
Es folgte eine Mülldurchsuchung Deinerseits:

Und ich entsinne mich, wie furchtbar traurig Du warst. Die Karte blieb verschwunden - verschollen im Irgendwo - und wir besorgten einfach zwei neue Karten.
Problem gelöst.
Zumindest theoretisch.
Als nächstes stand eine Vorstandssitzung im Wege.
Nun warst Du hin- und hergerissen, hattest schon die vorherige Vorstandssitzung verpasst und unsicher, ob Du nochmal fehlen könntest.
Dein Papa war es dann, der Dir sagte, natürlich gehst Du zum Konzert.
Also fuhren wir.
Das heißt: Du
Ich war Beifahrerin, was sich letztlich als sehr gut herausstellte, denn das Konzert, das uns im Vorfeld schon in Atem gehalten hatte, hielt noch eine weitere unangenehme Überraschung für uns bereit.
Nicht nur, dass Du neben der weltdicksten Konzertbesucherin sitzen musstest, nein, irgendwann bekam ich auch noch - völlig überflüssigerweise -
ganz dolle Schmerzen.
Damals noch als "Brustschmerzen" verkannt, ging es mir wirklich richtig richtig schlecht.
Selbst auf dem Heimweg hatte ich noch starke Schmerzen und war Dir an dem Abend keine tolle Begleitung, sondern machte Dir nur Kummer.
Ich hingegen war so froh, dass Du fuhrst und auf mich achtetest und sicher nach Hause brachtest.
Selbst am nächsten Morgen waren die Schmerzen noch da und erst kurz vor unserer Fahrt nach Berlin verschwanden sie dann glücklicherweise.
Und ich hatte ein furchtbar schlechtes Gewissen, weil Dir das Geschenk, das eigentlich Freude bereiten sollte, nur Stress mit sich brachte.
Natürlich müssen wir nun noch einmal zu Revolverheld, das steht fest.
Die negativen mit positiven Erlebnissen übermalen.
Trotz allem war es ein tolles Konzert - fand ich.
Und ich hoffe, das alles hat Dich nicht zu sehr gestresst!
ich 05.12.2016, 00.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Advent 2016
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Ich möchte nicht, dass morgen der 24. ist!!!!
Dasnn hört der Kalender auf! Jammer, wein, kreisch, schluchz....... |
| 23.12.2013-12:29 |
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| ich |
LETZTER Schultag! HURRA! Freue mich auf heute Abend. Halloooo? Siehst Du eigentlich, dass hier auch etwas steht ??? In Deinem Alter, mit weißen Händen, machen die Augen ja auch schonmal schlapp. |
| 20.12.2013-6:51 |
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|
| ich |
Ich wünsche Dir einen entspannten und wunderschönen dritten Advent und freue mich heute ganz doll für Dich/Euch!!! |
| 15.12.2013-7:03 |
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|
| ich |
Guten Morgen aus dem Büro. Hier ist es noch seeeeehr ruhig. |
| 2.12.2013-6:03 |
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|
| ich |
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Viel Spaß in Deinem Kalender.
:-) |
| 8.11.2013-15:29 |
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??? In Deinem Alter, mit weißen Händen, machen die Augen ja auch schonmal schlapp.


